text Kopfzeile
Suche
Ihr Suchbegriff...
text
Der Verein Jugendberatung und Jugendhilfe e.V. (JJ) ist seit 01.11.2004 Träger des Bundesmodellprojektes Hart am LimiT – HaLT.
Das Projekt ist eine Antwort auf eine einschneidende Veränderung des Alkoholkonsums bei vielen Jugendlichen. Der Trend zum sog. „binge drinking“, dem Alkoholkonsum bis zum Vollrausch (Komatrinken) ist in Europa zunehmend ein Problem insbesondere bei jungen Mädchen.
HaLT ist ein spezifisches Hilfeangebot für Kinder und Jugendliche, die nach exzessivem Trinken mit einer Alkoholvergiftung in einer Klinik aufgenommen werden müssen. Das Projekt strebt auf zwei Ebenen Veränderungen an
 
Reaktiver Ansatz
Zum einen sollen die Versorgung und Weiterbehandlung von Jugendlichen mit Alkoholvergiftung so qualifiziert werden, dass es nicht zu wiederholten stationären Noteinweisungen der gleichen Personen kommt und für diejenigen, die einen missbräuchlichen oder gar abhängigen Konsum haben die notwendige Behandlung eingeleitet wird.
 
Proaktiver Ansatz
Zum anderen wird über regionale, massenmediale und gruppenorientierte Aktivitäten das Bewusstsein für die spezifischen Risiken des Alkoholkonsums und dessen kurz- wie langfristige Folgen gestärkt. Dieser Teil beinhaltet die Förderung eines verantwortungsbewussten Umganges mit Alkohol und die Einhaltung des Jugendschutzgesetzes bei Veranstaltungen und im Handel.
 
Die Projektverantwortlichen sehen mit dem neuen Angebot hervorragende Möglichkeiten, auf neue Trends bei den Konsumgewohnheiten von Jugendlichen rasch und effektiv zu reagieren. Insbesondere die hochriskant konsumierenden Jugendlichen benötigen Unterstützung zur Bewältigung der hinter ihrem Verhalten liegenden Problematik. Sie sind ohne Projekte wie HaLT kaum erreichbar. Zumindest kurzfristig besteht nach einem einschneidenden Ereignis wie einer Notweinweisung eine hohe Bereitschaft zur kritischen Auseinandersetzung mit dem eigenen Alkoholkonsum. Auf diese Bereitschaft soll mit direkter Ansprache unmittelbar reagiert werden.
Durch eine gründliche Analyse der Situationen und Trinkmotive, die zur Intoxikation geführt haben ergeben sich wichtige Informationen für das weitere präventive Vorgehen.
 
Ziele der Beratung sind die Unterstützung bei der Bewältigung der individuellen Problemsituation unter Einbeziehung des sozialen Umfeldes sowie die Verbesserung der Risikokompetenz.
 
Die Finanzierung teilen sich Bund, Land und der Verein.
Die Projektdurchführung liegt in Händen der Jugendberatung und Suchthilfe Am Merianplatz in Frankfurt.
 
Adresse
Projekt HaLT
Musikantenweg 39 | 60316 Frankfurt
Fon 069 943303-0 | Fax 069 943303-29
www.drogenberatung-jj.de
 
 
 
 
 
 
09/2008
leer
zurück Seiten empfehlen | Schrift ++ | Schrift -- | nach oben | drucken
leer