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Betreutes Wohnen Frankfurt

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Kontakt über:
Betreutes Wohnen    
Wittelsbacherallee   
Wittelsbacherallee 34   
60316 Frankfurt    
Fon 069 437111    
Fax 069 431628    
E-Mail  Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.   

Betreutes Wohnen für Menschen mit alkoholbedingten Folgeerkrankungen
Wallstraße 25
60594 Frankfurt
Fon 069 6315062
Fax 069 63195882
E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.


Das Betreute Wohnen ist eine bewährte Hilfeform mit dem Ziel, suchtgefährdete oder suchtkranke Menschen orientiert am persönlichen Bedarf zu einem selbstständigen Leben möglichst ohne Suchtmittelmissbrauch zu befähigen. Es dient der beruflichen und sozialen Integration einerseits, aber auch der Verbesserung und Stabilisierung des sozialen und gesundheitlichen Status von Menschen mit suchtmittelbedingten Folgeerkrankungen andererseits.

Das Aufgabenspektrum konnte 2007 mit der Integration in den CMA-Verbund des Vereins JJ erweitert werden. Das Verbundsystem soll insbesondere die Betreuung von chronisch mehrfach geschädigten Abhängigen sicherstellen und verbessern.

Das Betreute Einzelwohnen Frankfurt ist ein aufsuchendes Angebot und wendet sich an alle Suchtkranke, die in einer eigenen Wohnung in Frankfurt leben und zur Bewältigung des Alltags Unterstützung benötigen. Die Einrichtung verfügt derzeit über 61 Plätze. Es können Männer, Frauen und Paare, im Einzelfall auch Eltern mit Kindern aufgenommen werden.


Team
Das Team des Betreuten Einzelwohnens Frankfurt setzt sich aus Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Berufsgruppen Pädagogik, Sozialpädagogik, Sozialarbeit, Soziologie und Verwaltung zusammen.

Die Betreuung wird in unserer Einrichtung von einem gut ausgebildeten und erfahrenen Team gewährleistet mit zum Teil langjähriger Tätigkeit in der Suchtarbeit. Zusätzlich zu den grundlegenden beruflichen Qualifikationen bilden sich alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter laufend weiter. Eine Mitarbeiterin und ein Mitarbeiter verfügen über Zusatzqualifikationen in der Suchttherapie und der Schuldnerberatung.
Wir laden Interessierte gerne zu einem Informationstermin in unsere Einrichtung ein und stellen uns gerne persönlich vor, erläutern unser Betreuungskonzept und beantworten Fragen direkt.

Qualitätsmanagement
Wir arbeiten an der kontinuierlichen Weiterentwicklung der Einrichtung und der laufenden Verbesserung unserer Hilfeangebote. Grundlage dafür ist das Modell der European Foundation for Quality Management EFQM.
Das Betreute Wohnen ist nach DIN EN ISO 9001:2008 zertifiziert.

Stand: 10/2011

 

Betreuung und Rahmenbedingungen

Wo findet die Betreuung statt?
Das Betreute Einzelwohnen ist ein aufsuchendes Angebot. In der Regel finden die Termine bei Ihnen zu Hause statt.

Sind psychiatrische Begleiterkrankungen ein Ausschlusskriterium?
Nein. Unsere Erfahrungen in den letzten Jahren haben gezeigt, dass immer mehr Klientinnen und Klienten zusätzlich eine psychiatrische Begleiterkrankung aufweisen. Die Kooperation mit Fachärztinnen und Fachärzten für Psychiatrie wird in diesen Fällen angestrebt, damit eine angemessene Intervention in Krisensituationen sichergestellt werden kann.

Welche grundlegenden Regeln sind zu beachten?
Der Verzicht auf Gewalt ist ein Muss ebenso wie eine aktive Mitarbeit an den im Hilfeplan erstellten Zielen.

Ist die Einrichtung nach §§ 35/36 BtMG anerkannt?
Ja, die Anerkennung nach §§ 35/36 BtMG wurde durch das zuständige hessische Ministerium erteilt.

Wie sind meine persönlichen Daten geschützt?
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Betreuten Einzelwohnens unterliegen der gesetzlichen Schweigepflicht. Ohne Ihre ausdrückliche Erlaubnis werden keine persönlichen Daten weiter gegeben.

Können gemeinnützige Arbeitsstunden im Betreuten Wohnen abgeleistet werden?
Ja! Das Ableisten von Arbeitsstunden in unserer Einrichtung ist grundsätzlich möglich. Wir unterstützen aber auch bei der Vermittlung an andere Stellen.



Kontakte und Aktivitäten

Werde ich bei meiner Freizeitgestaltung unterstützt?
Für die Klientinnen und Klienten des Betreuten Einzelwohnens werden gemeinsame Freizeit- und Gruppenaktivitäten organisiert. Es findet unter anderem regelmäßig unser "Cafe-Wiba" in der Betreuten Wohngemeinschaft "Wittelsbacherallee" statt, wo ein Mittagstisch zum Selbstkostenpreis angeboten wird. Aber auch Grillausflüge, Museumsbesuch, etc. werden unternommen.
Des weiteren besteht die Möglichkeit an den unterschiedlichsten Freizeitaktivitäten des Betreuten Einzelwohnens Frankfurt teilzunehmen. Auf dem Programm stehen Besuche von Fußballspielen, Schiffsausflüge, Führungen im Frankfurter Zoo, Palmengarten, den Frankfurter Museen, Kunstgruppen u. v. m.



Finanzielles


Wie wird das Betreute Einzelwohnen finanziert?
Für die Betreuungskosten ist der Landeswohlfahrtsverband der Kostenträger.

Wie ist der Umgang mit Geld geregelt?
Es gibt die Möglichkeit, Geld bei uns im Tresor zu hinterlegen und sich bei Bedarf auszahlen zu lassen.

Stand: 10/2011

 

Betreuungsangebote
Im Folgenden finden Sie eine Auswahl unserer Betreuungsangebote. Die Teilnahme an diesen Angeboten richtet sich nach dem jeweiligen individuellen Bedarf, dem Verlauf der Betreuung und wird zwischen Betreuer und Ihnen vereinbart.

- Orientierungs- Sozial-, Gesundheits- und Hygienetraining
- Förderung eigenverantwortlicher Lebensführung ohne Suchtmittel
- Gespräche über persönliche und soziale Probleme
- Rückfallprävention und Rückfallbearbeitung
- Beratung in sozialrechtlichen Fragen
- bei Bedarf Angehörigengespräche
- Unterstützung bei schulischer und beruflicher Integration
- Hilfe zur Verbesserung der sozialen Kompetenz
- Anleitung zu einem strukturierten Tagesablauf
- Begleitung und Hilfestellung während Krisen
- Freizeitangebote, auch an Wochenenden
- Mitteilung an Behörden und Gerichte im Einvernehmen mit der Kientel
- Begleitung zu Ämtern und Behörden in besonderen Problemfällen
- Selbstsicherheitstraining
- Beratung bei lebenspraktischen Fragen
- Förderung von gesundheitsbewußtem Verhalten
- Informationen über schwerwiegende Suchtfolgeerkrankungen
- Sozial- und Schuldnerberatung
- Training selbstständiger Haushaltsführung
- Vermittlung in Selbsthilfegruppen
- Unterstützung bei Problemen mit Nachbarn und Vermietern
- Regelmäßige Reflexion und Fortschreibung des Hilfeplans im Fachteam und mit der Klientel

Gegebenenfalls werden weitere Hilfeangebote von uns im Sinne eines Casemanagements koordiniert. Es handelt sich hierbei um die Bereiche

• Pflegerische und hauswirtschaftliche Betreuung einschließlich Essensversorgung
• Werkstatt für Behinderte oder Tagesstätten
• Abstimmung mit den gesetzlichen Betreuer/innen und anderen Hilfsdiensten.

Betreuungsdauer
Die Dauer der Betreuung ist individuell unterschiedlich und dem Hilfebedarf des Einzelnen angepasst. Das Betreute Wohnen strebt keine dauerhafte Versorgung an, sondern soll zielgerichtet zu einem mit der Klientel abgestimmten Ende mit selbstständiger Lebensführung und weitestgehender Unabhängigkeit von Betreuung führen.
Über den Umfang der Betreuung wird in den Hilfeplankonferenzen beraten und vom Landeswohlfahrtsverband entschieden.

Aufnahme
Zur Aufnahme werden in der Regel folgende Unterlagen benötigt
 
• schriftliche Aufnahmeanfrage mit Darstellung der zukünftigen Lebensplanung einschließlich beruflicher Perspektiven 
• Lebenslauf mit Beschreibung der Entwicklung der Abhängigkeit sowie der bisherigen Behandlung 
• bei Substituierten Nachweis über eine bestehende Substitutionsbehandlung gem. geltender Richtlinien 
• amtsärztliche/fachärztliche Stellungnahme im Rahmen der Eingliederungshilfe 
• Zustimmung des Landeswohlfahrtsverbandes Hessen gem. § 53 SGB XII i.V.m. § 2 Abs. 1 SGB IX.
• gegebenenfalls ein ärztliches Attest aus dem die Diagnose "Korsakow" hervorgeht.

Die Anfrage zur Aufnahme in der Einrichtung kann telefonisch, schriftlich, per E-Mail oder persönlich erfolgen. Für den weiteren Verlauf der Bewerbung ist ein schriftlicher Lebenslauf mit Beschreibung des Suchtverlaufs erforderlich. Sie werden zeitnah zu einem persönlichen Informationsgespräch in unsere Einrichtung eingeladen, um die Indikation für eine Aufnahme in das Betreute Einzelwohnen zu überprüfen. In Ausnahmefällen kommen wir auch zu Ihnen.
Anschließend wird ein Integrierter Behandlungs- und Rehabilitationsplan (IBRP) mit Ihnen erstellt und in der zuständigen Hilfeplankonferenz vorgestellt.
Bei längeren Wartezeiten bis zu einer Aufnahme ist es dringend erforderlich, dass Sie sich in regelmäßigen Abständen bei uns melden und uns ihr weiteres Interesse mitteilen.
Die für die Aufnahme zuständigen Mitarbeiter/innen vereinbaren mit Ihnen die Informationstermine und koordinieren das weitere Aufnahmeverfahren.

Stand: 10/2011

 

Der Verein Jugendberatung und Jugendhilfe e. V. bietet hilfebedürftigen, behinderten, gefährdeten oder psychisch kranken Menschen fachkundige Beratung und Lebenshilfe an. Der Verein ist als gemeinnützig anerkannt und ist assoziiertes Mitglied im Diözesancaritasverband Limburg. Der Schwerpunkt der Arbeit liegt im Bereich der Suchthilfe.
Das Betreute Wohnen ist in das differenzierte Netzwerk des Suchthilfeverbundes Jugendberatung und Jugendhilfe e. V. integriert. Im Rahmen der rehabilitativen Angebote von JJ bildet das Betreute Wohnen eine wesentliche Schnittstelle zwischen Beratung und stationärer Behandlung. Hierbei bestehen Abstufungen im Hinblick auf die Betreuungsintensität. Diese orientiert sich am individuellen Hilfebedarf und wird mit der Anzahl der jährlich zu erbringenden Fachleistungsstunden festgelegt.

Anerkennungen
Der Landeswohlfahrtsverband Hessen (LWV) als überörtlicher Sozialhilfeträger ist federführender Leistungsträger und übernimmt in der Regel die Kosten der Betreuung.
Die Einrichtung ist vom zuständigen Fachministerium des Landes Hessen im Sinne der §§ 35, 36 ff des Betäubungsmittelgesetzes (BtMG) staatlich anerkannt.

Gewaltfreiheit und Mitarbeit
Dies sind die Grundvoraussetzungen für die Betreuung. Der verzicht auf Anwendung und Androhung von Gewalt sowie eine aktive Mitarbeit bei der Erreichung der zuvor gemeinsam festgelegten und in einer Hilfeplanung schriftlich formulierten Ziele wird von uns erwartet.

Betreuungsziele
Ganz allgemein hat das Betreute Wohnen bei suchtmittelabhängigen Menschen das Ziel, Sie bei der Führung eines selbstständigen Lebens möglichst ohne Suchtmittelmissbrauch zu unterstützen. Entsprechend des individuellen Hilfebedarfs erhalten die Klientinnen und Klienten Hilfen, um im Rahmen eines selbstbestimmten Lebens den individuellen Fähigkeiten entsprechend am Leben der Gesellschaft teilhaben zu können.

Die herausragenden Ziele des Betreuten Wohnens sind:
 
• Weiterentwicklung lebenspraktischer Fähigkeiten und Fertigkeiten
• Teilhabe am gesellschaftlichen Leben
• Berufliche und soziale Integration
• Befähigung zu einer Lebensführung ohne Gebrauch von Suchtmitteln, bzw. ohne Beigebrach während der Substitution und der Ausstieg aus der Substitution

Individuelle Ziele für die Rehabilitation werden gemeinsam mit Ihnen zu Beginn der Betreuung entwickelt.

Stand: 10/2011

 

Ihr Ansprechpartner: Betreutes Wohnen

Ansprechpartner für das Betreute Einzelwohnen in der Wittelsbacherallee

Herr Kaminski

Ansprechpartner für das Betreute Wohnen f. Menschen mit alkoholbedingten Folgeerkrankungen


Frau Steingräber

Downloads: Betreutes Wohnen

Zukünftig werden Sie hier Dokumente und ausführlichere Informationen zur Einrichtung als Downloads finden.


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