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Sozialpädagogische Familienhilfe, Erziehungsbeistand und Einzelbetreuung in Frankfurt

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Die Einrichtung Sozialpädagogische Familienhilfe, Erziehungsbeistand und Einzelbetreuung bietet in Frankfurt Hilfen zur Erziehung gemäß § 27 Sozialgesetzbuch (SGB) VIII an. Erziehungsbeistand (§ 30 SGB VIII), Sozialpädagogische Familienhilfe (§ 31 SGB VIII), Intensive Sozialpädagogische Einzelbetreuung (§ 35 SGB VIII) und Hilfen für junge Volljährige ( § 41 SGB VIII) werden in Kooperation mit dem für den jeweiligen Frankfurter Stadtteil zuständigen Sozialrathaus auf Antrag der Familie oder des jungen Volljährigen durchgeführt.

Träger
Träger ist der Jugend- und Suchthilfeverbund Jugendberatung und Jugendhilfe e. V. (JJ), Taunusstraße 33, 60329 Frankfurt.
JJ bietet hilfebedürftigen, behinderten, gefährdeten oder psychisch kranken Menschen fachkundige Beratung und Lebenshilfe an.
Der Verein ist assoziiertes Mitglied im Diözesancaritasverband Limburg und als gemeinnützig anerkannt.
Er ist mit seinen Einrichtungen für den Geltungsbereich ambulante und stationäre Suchthilfe, Angebote der Jugendhilfe sowie des Betreuten Wohnens nach DIN EN ISO 9001:2008 zertifiziert.

Bürozeiten
Bedingt durch unsere aufsuchende Tätigkeit erreichen Sie uns überwiegend über Anrufbeantworter, auf dem Sie gerne Ihre Nachricht hinterlassen können. Da der Anrufbeantworter täglich abgehört wird rufen wir Sie umgehend zurück.

Stand: 10/2011

 

Sozialpädagogische Familienhilfe

Sozialpädagogische Familienhilfe ist ein vorwiegend innerhalb des Lebensraumes der Familie aufsuchend und präventiv orientierter Arbeitsansatz. Sie bietet Hilfe für Familien in besonderen Problemlagen zur Stärkung ihrer Erziehungs- und Beziehungsfähigkeit.

Familienhilfe unterstützt Eltern bzw. die Personensorgeberechtigten durch intensive Betreuung und Begleitung, hilft bei der Bewältigung von Alltagsproblemen, der Lösung von Konflikten und aktuellen Krisen und begleitet den Kontakt zu Behörden, Ämtern und anderen Institutionen.
Familienhilfe berücksichtigt und fördert die vorhandenen Ressourcen der Familie und verknüpft sozialpädagogische, lebenspraktische und therapeutische Hilfen miteinander. Es erfolgt individuelle, gezielte Förderung einzelner Kinder und Unterstützung bei der Integration in Kindergarten, Hort, Schule und Freizeitvereine.
Es soll sowohl die Kompetenz des einzelnen Familienmitgliedes als auch die Familie als Ganzes gestärkt werden, damit neue Wege der Problemlösung und Krisenbewältigung beschritten werden können.

Arbeitsschwerpunkte und Leistungen sind
• Beratung in Erziehungsfragen und Stärkung der Erziehungskompetenz der Eltern
• Unterstützung der Eltern bei Arbeitsplatzsorgen, Arbeitslosigkeit, Wiedereinstieg ins Berufsleben, drohendem Wohnungsverlust, Verschuldung
• individuelle, gezielte Förderung einzelner Kinder
• Vermittlung zusätzlicher Hilfen
• Kooperation mit Betreuungseinrichtungen der Kinder wie Schule, Kindergarten, Hort und Heim
• Thematisieren und Bearbeiten von Ehe- und Familienkonflikten
• Hilfen bei Sucht, psychischen Problemen, sexuellem Missbrauch und Gewalterfahrung
• Nachbetreuung nach Abschluss der intensiven Betreuungsphase.

Betreuungsziele, zeitlicher Umfang und Dauer der Hilfe werden im Rahmen der Hilfeplanung gemäß § 36 SGB VIII individuell festgelegt und den Erfordernissen im Verlauf der Betreuung angepasst.


Erziehungsbeistand

Erziehungsbeistand (Ebst) ist ein Hilfeangebot für Schulkinder, Jugendliche oder junge Volljährige, deren persönliche Entwicklung durch vielfältige psychosoziale Schwierigkeiten gekennzeichnet ist. Ebst richtet seinen Fokus auf die individuellen Bedürfnisse und Fähigkeiten des Einzelnen. Im Mittelpunkt steht die Unterstützung der Kinder und Jugendlichen bei der Bewältigung von Krisen, Alltags- und Entwicklungsproblemen möglichst unter Einbeziehung des sozialen Umfeldes sowie der Förderung der Verselbstständigung unter Erhaltung des Familienbezuges.
Im Rahmen von Ebst arbeiten wir mit Kindern ab dem Grundschulalter, Jugendlichen und jungen Volljährigen beiderlei Geschlechts unter Einbeziehung der Eltern/Familien.

Die familiären Bindungen und Ressourcen zur Bewältigung des Alltages müssen soweit vorhanden sein, dass die Grundversorgung durch das familiäre Netz gewährleistet und ein Verbleib des Kindes/Jugendlichen in der Familie auf absehbare Zeit gesichert ist. Die Bereitschaft der Erziehungsberechtigten zur Kooperation und Mitarbeit bei der Umsetzung der Zielsetzungen aus der Hilfeplanung ist insbesondere bei Kindern Voraussetzung zur Durchführung der Hilfe.

Arbeitsschwerpunkte und Leistungen sind
• Eltern- und Familienberatung,
• Beratungsgespräche mit den Kindern und Jugendlichen und prozessbegleitende Diagnostik
• Ressourcenorientierung in der Beratung und in der Arbeit im Stadtteil
• Förderung der Fähigkeiten Alltag und Tagesablauf eigenständig zu planen
• Begleitende, unterstützende Beratung in der Kooperation mit Schulen und Ausbildungsstellen
• Vermitteln und Begleiten von Praktika, Unterstützung bei Bewerbungen
• Förderung einer sinnvollen Freizeitgestaltung


Intensive Sozialpädagogische Einzelbetreuung

Sozialpädagogische Einzelbetreuung bietet Jugendlichen und jungen Volljährigen, die unter schwierigen sozialen Rahmenbedingungen aufwachsen und durch andere pädagogische und sozialtherapeutische Hilfen nicht erreicht werden können Unterstützung bei der sozialen Integration und Förderung der persönlichen Entwicklung an. Wesentliche Grundlage der Hilfe ist der Aufbau eines tragfähigen Vertrauensverhältnisses zwischen dem jungen Menschen und der pädagogischen Fachkraft.

Ziel der Einzelbetreuung ist es dem jungen Menschen durch altersgerechte Förderung und Begleitung zukünftig eine eigenverantwortliche Lebensgestaltung zu ermöglichen. Die individuellen Ressourcen der Jugendlichen und ihre Fähigkeiten werden gezielt gefördert.
Die Betreuungsräume in der Berger Straße in Frankfurt bieten hierzu vielfältige Möglichkeiten.

Arbeitsschwerpunkte und Leistungen sind
• Beratungsgespräche und Entwicklung von Fähigkeiten zur Problemlösung
• Aufsuchende Sozialarbeit im Lebensumfeld der Jugendlichen
• Integration in schulische oder berufliche Ausbildung, z.B. durch Vermitteln und Begleiten von Praktika, Hilfe bei der Lehrstellen- und Arbeitsplatzsuche, Gespräche mit Lehrern und Ausbildern
• Begleitung und Unterstützung beim Umgang mit Behörden und Ämtern
• Elterngespräche
• Hilfen bei Gewalterfahrungen, Suchtgefährdung und –problemen
• Förderung sinnvoller Freizeitaktivitäten
• Unterstützung bei der Wohnungssuche bei Ablösung aus dem Elternhaus.

Stand: 10/2011

 

Zu unserem Team gehören
• Gabriele Blank, Diplompädagogin
• Jonas Fox, Bachelor of Arts Soziale Arbeit und Sozialpädagogik
• Gudrun Kuba, Diplomsozialpädagogin und Diplompsychologin
• Regina Laribi, Diplompädagogin
• Gabriele Schmidt-Steinbacher, Diplomsozialarbeiterin
• Sylvia Wisniewski, Diplompädagogin, seit September 2010

Die Koordination und fachliche Leitung des Teams in der Berger Straße liegt bei Frau Roswitha Leukert-Toama, Diplomsoziologin, die Einrichtungsleitung bei Herrn Richard Sickinger, Diplompädagoge.

Die sozialpädagogischen Fachkräfte des Teams verfügen über unterschiedliche Zusatzqualifikationen:
• Systemische, strukturelle und analytische Familientherapie und –beratung
• Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie
• Paartherapie
• Verhaltenstherapie
• Sozialtherapie
• Traumabearbeitung
• Klientenzentrierte Gesprächsführung
• Psychodrama
• Suchtberatung
• Schuldnerberatung

Eine Mitarbeiterin hat die Approbation als Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin und die Anerkennung als heilpraktische Psychotherapeutin. Eine weitere Mitarbeiterin hat die Approbation als Psychologische Psychotherapeutin.

Die Koordinatorin und eine weitere Mitarbeiterin besitzen das Zertifikat als Kinderschutzfachkraft gemäß § 8a SGB VIII.

Die Arbeit wird durch kollegiale Beratung im Fachteam und externe Supervision kontinuierlich unterstützt
und fachlich begleitet. Grundlage hierfür ist eine qualifizierte Falldokumentation. Die individuelle Förderung von Fort- und Weiterbildung und die Teilnahme an internen Qualifizierungsmaßnahmen des Trägers sichern die hohe fachliche Kompetenz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und die Qualität der Hilfeangebote.

Das Fachteam beteiligt sich an der Qualitätsentwicklung des Trägers nach dem Modell der Europäischen Gesellschaft für Qualitätsmanagement (EFQM).
Ziel ist die ständige Verbesserung der fachlichen Arbeit.

Stand: 10/2011

 

Die Einrichtung arbeitet mit Institutionen der Jugend- und Erziehungshilfe, Sozialrathäusern bzw. Jugend- und Sozialämtern sowie Beratungsdiensten zusammen. Die Vernetzung mit den Jugend- und Suchthilfeeinrichtungen des Trägers gewährleistet bei Bedarf schnelle, zusätzliche fachliche Hilfen.
Hier sind von besonderer Bedeutung
• die Therapeutische Einrichtung Eppenhain, Kelkheim-Eppenhain/Ts. bietet neben medizinischer Rehabilitation für junge drogen- und mehrfachabhängige Menschen zwischen 14 und 20 Jahren zusätzlich einen stationären Aufenthalt für Jugendliche, die im Elternhaus, in der Schule oder während anderer Jugendhilfemaßnahmen auffallen und einer besonderen pädagogischen und therapeutischen Unterstützung bedürfen
• das Therapiedorf Villa Lilly leistet medizinische Rehabilitation für drogen- und mehrfachabhängiger Frauen und Männer und ist Facheinrichtung des Trägers zur Behandlung von Eltern bzw. Alleinerziehenden mit ihren Kindern im Vorschulalter
• die Jugendwohngruppe Haus Bleistein in Kelkheim-Eppenhain/Ts.
• das Bildungszentrum Hermann Hesse in Frankfurt, Schule und Rehabilitationseinrichtung für Menschen mit Suchtproblemen zum Nachholen von Haupt-, Realschulabschluss, Fachhochschulreife und Abitur
• die Jugendberatung und Suchthilfe Am Merianplatz in Frankfurt, Fachstelle für Synthetische Drogen und Fachberatung für Verhaltenssüchte wie Computerspiel-, Medien-, Internetsucht und Projekten zur Frühintervention:
- Casemanagement und Beratung für cannabiskonsumierende Schüler/-innen (CaBS)
- Frühintervention bei erstauffälligen Drogenkonsumenten (FreD)
- Projekt Hart am LimiT (HaLT) wendet sich an Jugendliche, die zuviel Alkohol trinken oder wegen riskanten Konsums in ein Krankenhaus eingeliefert wurden.

Stand: 10/2011

 

Ihr Ansprechpartner: SPFH Frankfurt

Berger Straße 211
60385 Frankfurt
Fon  069 956379-0
Fax  069 956379-29
E-Mail roswitha.leukert@jj-ev.de
E-Mail sozialpaed-fh@jj-ev.de


Frau Leukert-Toama, Koordination und fachliche Leitung

Anfahrt: SPFH Frankfurt

Wir sind mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut zu erreichen mit der U 4, der Straßenbahnlinie 12 und den Bussen 34, 38 und 43, Haltestelle jeweils Bornheim Mitte.

Downloads: SPFH Frankfurt

Hier finden Sie Dokumente und ausführlichere Informationen zur Einrichtung als Downloads:

 


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