| Bundesmodellprojekt SKOLL Selbstkontrolltraining |
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SKOLL Selbstkontrolltraining – für den verantwortungsbewussten Umgang mit Suchtstoffen und verhaltensbezogenen Problemen hat zum Ziel, Alternativen zum Suchtmittelgebrauch anzubieten und Alltagsbewältigung zu erreichen. Es geht um die Schaffung und Stärkung von Lebenskompetenz, verwirklicht durch das soziale Lernen in Gruppen. Das wirksame Moment von SKOLL ist die Gruppe. Das Selbstkontrolltraining umfasst 10 Treffen von jeweils 90 Minuten, die im wöchentlichen Turnus durchgeführt werden. Junge Menschen und Erwachsene, die sich fragen, ob sie übermäßig Drogen gebrauchen, problematisch spielen oder zu viel Alkohol trinken sind hier richtig. Im Mittelpunkt der Arbeit steht nicht die Abstinenz, sondern die aufrichtige Auseinandersetzung mit der eigenen Situation. In Gruppenarbeit soll der Konsum stabilisiert, reduziert oder ganz eingestellt werden. In zehn Sitzungen werden der Konsum analysiert, ein individueller Trainingsplan erstellt, alternatives Verhalten und Gedanken vermittelt, der Umgang mit Suchtdruck und sozialem Druck geübt, Stressbewältigung geübt und ein Krisenplan erarbeitet. Die hohe Eigenverantwortung der Teilnehmer steht nicht im Widerspruch zu den klar strukturierten Vorgaben der Gruppensitzungen und einem persönlichen Trainingsplan mit der Formulierung von Zielen. Im Zentrum für Jugendberatung und Suchthilfe im Main-Taunus-Kreis sind Frau Laraia und Frau Scheidt Ansprechpartnerinnen. Ein Vorgespräch können Sie unter der Rufnummer 06196 3071 vereinbaren. Im Zentrum für Jugendberatung und Suchthilfe für den Rheingau-Taunus-Kreis erhalten Sie weitere Informationen zur Durchführung des Projektes unter der Rufnummer 06128/3031. Ansprechpartner sind Herr Müller und Herr Kiesel. Stand: 04/2012 |