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Suchthilfezentrum Wiesbaden

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Öffnungszeiten
montags bis donnerstags 09:00 -17:00 Uhr
freitags 09:00 -15:30 Uhr
     
Das SHZ Wiesbaden bietet abstinenzorientierte und substitutionsunterstützte Suchthilfe für suchtgefährdete bzw. abhängige Jugendliche und Erwachsene. Dabei geht es sowohl um stoffgebundene Sucht (Drogen), als auch stoffungebundene Sucht (Glücksspiel, Internet, etc.). Psychosoziale, suchttherapeutische und medizinische Beratung, Betreuung und Behandlung sind in das Gesamtangebot integriert.
 
Unser Ziel ist die Reduzierung bzw. der Ausstieg aus der Suchtmittelabhängigkeit, die Stabilisierung der Suchtmittelabstinenz, die Verbesserung der gesundheitlichen, psychischen und sozialen Situation Abhängiger sowie die berufliche, schulische und soziale Integration.
Das SHZ ist in das Netzwerk aus Suchthilfe, Jugendhilfe, Einrichtungen des Gesundheitswesens, Selbsthilfegruppen und Beratungsdiensten sowie den mit Jugend- und Suchtproblemen befassten Ämtern in der Stadt Wiesbaden eingebunden.

Stand: 10/2011

 

Suchtprävention fördert Verhaltensweisen, Fertigkeiten sowie Strukturen, die vor Sucht schützen. Die damit verbundenen Fähigkeiten sind lernbar. Sie stärken Menschen ein gesundes suchtfreies Leben zu führen und fördern ihre Lebenskompetenzen.

Wir führen in Wiesbadener Kindergärten und Schulen suchtpräventive Projekte durch.

Wir informieren über Suchtentstehung und Suchtgefahren. Für Multiplikatoren bieten wir Infoveranstaltungen und Fortbildungen an.

Stand: 10/2011

 

Beratung
Sie und Ihre Angehörigen werden bei Fragen zu Suchtmitteln und Suchterkrankungen fachlich beraten. Wir leisten praktische Hilfen zur sozialen, schulischen und beruflichen Integration. Außerdem bieten wir Nachsorge und Schuldnerberatung an.
Wir unterstützen Sie bei Vermittlungen in stationäre Einrichtungen der Suchthilfe z.B. Entgiftung oder Entwöhnung. Wir bieten Gruppenangebote für Angehörige und Betroffene an. Zielgruppenspezifische Angebote, beispielsweise für Frauen, können ebenso in Anspruch genommen werden.
In unserer Beratungsstelle treffen sich Selbsthilfegruppen für Betroffene sowie deren Angehörige. Außerdem erteilen wir Auskünfte in rechtlichen Fragestellungen, unterstützen bei Behördenangelegenheiten und Krisensituationen.

Substitution
Die Substitution ist eine suchtmedizinische Behandlungsform für Opiatabhängige. Ziel der substitutionsgestützten Behandlung und der psychosozialen Betreuung ist zunächst die Verbesserung des gesundheitlichen Zustandes. Die Vergabe von Methadon oder Buprenorphin findet täglich durch niedergelassene Ärzte in unserem Kontaktcafé statt.
Im Rahmen der Substitutionsbehandlung werden neue Wege der Lebensgestaltung ohne Suchtmittel erprobt.
Auch notwendige Vermittlungen in stationäre Suchthilfe bzw. weiterführende Maßnahmen werden in die Wege geleitet

Kontaktcafé
Das Kontaktcafé ist die erste informelle Anlaufstelle.
Es ist von Montag bis Donnerstag von 13:30 – 16:00 Uhr geöffnet.
Hilfebedürftige Menschen können hier ausruhen, Wäsche waschen, sich duschen, essen und trinken, Spritzen tauschen, Informationen zu Hilfeangeboten erfragen und Schreibarbeiten am PC erledigen.

Aufsuchende Arbeit
Die Sozialarbeiter/-innen des SHZ suchen öffentliche Plätze in Wiesbaden, aber auch Jugendtreffs, Teestuben und andere Plätze auf. Dort besteht die Möglichkeit mit Ihnen ins Gespräch zu kommen. Sie unterstützen die Kontakte zu Behörden und führen auf Wunsch auch Hausgespräche durch.

Stand: 10/2011

 

Fachberatungsstelle für Glücksspielsucht- Prävention und Beratung
Im SHZ werden seit 1998 pathologische Glücksspieler beraten und  psychosozial betreut. Seit dem 01.04.2008 wirkt das SHZ an dem Hessischen Landesmodell zur Glücksspielprävention und -beratung mit.
Im SHZ werden neben Glücksspielern auch deren Angehörige betreut.  Eine Selbsthilfegruppe für diese Zielgruppe ergänzt die spezifischen Angebote.
 

Fachberatung für Verhaltenssüchte
Im Rahmen der Fachberatung für Verhaltenssüchte betreuen und beraten wir Personen, die unter exzessiven Verhaltensweisen leiden. Derartige Verhaltensweisen und Tätigkeiten erfüllen Kriterien einer Abhängigkeit, wenn sie zum Lebensmittelpunkt und dominierenden Inhalt des Lebens werden, z. B. exzessives Kaufen, Spielen, Arbeiten, Sex, Sport treiben.
Wesentliches Ziel der Fachberatung ist es Kontaktaufnahme zu Menschen mit Verhaltenssüchten, deren Angehörigen, deren Kontaktpersonen wie Lehrer, Vorgesetzte etc. herzustellen und aufrecht zu erhalten. Arbeitsansätze der Frühintervention wie aufsuchende Arbeit an Schulen, in Betrieben erhalten hierbei eine besondere Bedeutung. Ebenso besteht die Möglichkeit, sich mit den Berater/-innen im Chat auszutauschen und über das Internet beraten zu lassen. Die Internetberatung ist besonders bei Internet- /Computerspielsucht wichtig, da dies den direktesten Zugang zu den Ratsuchenden darstellt.
Es ist auch Aufgabe der Fachberatung, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der ambulanten Einrichtungen im Sinne einer Multiplikatorenfunktion speziell für die mit Verhaltenssüchten in Zusammenhang stehenden Aufgaben zu schulen und über mögliche Beratungsangebote zu informieren.
Ziel einer Beratung oder Behandlung bei Verhaltenssüchten ist anders als bei substanzgebundenen Abhängigkeiten nicht Abstinenz, sondern die Wiedererlangung des kontrollierten Umgangs mit der jeweiligen Tätigkeit.
Erreicht werden kann dies durch das Erlernen von Problemlösekompetenzen sowie von Selbstkontrolle, dem Aufbau neuer positiv empfundener Verhaltensweisen und durch die Auseinandersetzung mit den individuell wirksamen Suchtmechanismen.
 

Aktion „Wir machen mit“

Nach dem Jugendschutzgesetz (JuSchG) § 9 ist die Abgabe von alkoholhaltigen Getränken an Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren verboten. Gleichwohl erhalten Kinder und Jugendliche alkoholische Getränke.
Bei Testkäufen zur Überprüfung des Abgabeverhaltens des Handels bei Alkopops an Jugendliche, die die Verbraucherzentrale im März 2004 in Hessen durchgeführt hat, wurden bei der Hälfte der Testkäufe Verstöße gegen das JuSchG registriert.
Unter dem Titel “Kein Alkohol und Tabak an Jugendliche und Kinder“ findet mit der finanziellen Unterstützung des Gesundheitsamtes Wiesbaden eine Aktion statt.
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des SHZ führen im Stadtgebiet Wiesbaden mit Verkaufsstellen Gespräche und bringen an den Schaufenstern Plakate an. Dabei wird vor allem die Bevölkerung auf die Problematiken hinsichtlich des Konsums von Alkohol und Alkopops und Tabak bei Jugendlichen sensibilisiert. Mittlerweile hängen die Schilder in diversen Verkaufsstellen von Alkohol und Tabak aus. Der Hotel- und Gaststätten-Bezirksverband Wiesbaden Rheingau-Untertaunus unterstützt aktiv die Aktion.


Rechtsauskunft in Zusammenarbeit mit dem Verein zur Förderung der  Bewährungshilfe in Hessen
Seit 2003 wird in Kooperation mit dem Verein zur „Förderung der Bewährungshilfe in Hessen e. V.“ in der Neebstraße 4 in Frankfurt eine regelmäßige Sprechstunde in Rechtsfragen angeboten. Aufgrund der engen Zusammenarbeit mit der Bewährungshilfe vor Ort und der gemeinsamen Zielgruppen nehmen an der Sprechstunde Klientinnen und Klienten beider Institutionen teil. Diese erhalten durch die Rechtsanwältin Frau Kerstin Klein erste Auskünfte zu unterschiedlichsten rechtlichen Fragestellungen. Dabei reicht die Bandbreite der Themen von Strafsachen über Schuldnerberatung bis hin zu Miet-, Familien- und Arbeitsrecht.


Projekt FreD
Bei dem Projekt FreD handelt es sich um eine Maßnahme, bei der erstauffällige drogenkonsumierende Jugendliche frühzeitig im Rahmen von zweitägigen Kursen auf die Gefahren und Risiken des Drogenkonsums aufmerksam gemacht werden. Das Projekt findet mittlerweile bundesweit erfolgreich statt.
Aufgrund der großen Bedarfslage konnte mit der Umsetzung des Projekts „Frühintervention bei erstauffälligen Drogenkonsumenten“ (FreD) in Wiesbaden 2007 begonnen werden.
Kooperationspartner im Rahmen des Projektes sind u. a.  Polizei, Jugendgerichthilfe, Staatsanwaltschaft, Schulen usw.


Projekt HaLT
Dieses Projekt wendet sich an Jugendliche, die zuviel Alkohol trinken oder wegen riskantem Konsum mit einer Alkoholvergiftung in ein Krankenhaus eingeliefert werden.
Im Rahmen des Projektes HaLT werden Jugendliche von einer qualifizierten Fachkraft noch im Krankenhaus erreicht und mit ihnen systematische Hilfen besprochen. Zudem wird dem Alkoholmissbrauch bei dieser Zielgruppe insgesamt durch kommunal verankerte Präventionsansätze entgegengewirkt. Das Projekt wird seit 2008 umgesetzt.

Stand: 10/2011

 

Das Betreute Wohnen ist eine bewährte Hilfeform mit dem Ziel, suchtgefährdete oder suchtkranke Menschen orientiert am persönlichen Bedarf zu einem selbstständigen Leben ohne Suchtmittelmissbrauch zu befähigen. Das Betreute Wohnen dient vor allem der beruflichen und sozialen Integration.
Die Belegung erfolgt über die Hilfeplankonferenz der Stadt Wiesbaden.

Stand: 10/2011

 

Ihr Ansprechpartner: SHZ Wiesbaden

Schiersteiner Straße 4
65187 Wiesbaden
Fon 0611 90048-70
Fax 0611 90048-88
E-Mail shz@jj-ev.de


Herrn Upcin

Anfahrt: SHZ Wiesbaden

Mit dem Bus
Das Suchthilfezentrum ist vom Hauptbahnhof mit den Linien 1 und 8 Haltestelle Schiersteiner Straße zu erreichen.

Mit dem PKW
Vom Hauptbahnhof auf dem ersten Ring Richtung Bad Schwalbach biegen Sie in die 7. Straße nach rechts ab in die Schiersteiner Straße. Nach ca. 100 m auf der rechten Seite finden Sie das Suchthilfezentrum.

Downloads: SHZ Wiesbaden

Hier finden Sie Dokumente und ausführlichere Informationen zur Einrichtung als Downloads:


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