Zentrum für Jugendberatung und Suchthilfe für den Hochtaunuskreis (ZJS)

Aktuelles

Adventsüberraschung in der Beratungsstelle in Bad Homburg
Ein Besuch durch ehemalige Mitarbeiter*innen erfreute Leitung und Team im Zentrum für Jugendberatung und Suchthilfe für den Hochtaunuskreis. Pünktlich zum ersten Advent kamen Frau Hannelore Thamm (ehemalige Verwaltungskraft) und Herr Alfred Becherer-Dietz (ehemaliger Leiter des Betreuten Wohnens) in der Beratungsstelle in Bad Homburg vorbei und überreichten einen Adventskranz für den Gruppenraum und selbstgebackene Plätzchen als Stärkung für das Team: „Jetzt sind wir in Rente, haben mehr Zeit und wir wissen ja, wie die Arbeit sich am Jahresende hier in der Einrichtung mit Krisen stapelt und machen euch gerne eine Freude“.
Frau Sohns-Riedl bedankte sich herzlich bei den Beiden im Namen des ganzen Teams: „Gerade für die Gruppen, die wir selbst abends durchführen und auch für die Selbsthilfegruppen ist es wunderschön, wenn jetzt in dieser Jahreszeit ein Kranz da steht und Kerzen Wärme verbreiten. Es freut mich sehr, dass ehemalige Mitarbeiter sich der Einrichtung und dem Team so verbunden fühlen und besonders freut mich, dass unsere Spender sogar an den Arbeitsschutz gedacht haben und für eine feuerfeste Unterlage gesorgt haben!“


Bad Homburg, 04.12.2017


 

»Um wie viel Geld geht es hier?«
Hessenweiter Aktionstag zur Glücksspielsucht am 27. September
Was schätzen Sie, wie viel Geld im Monat in hessischen Spielhallen verspielt wird? Das werden Bürgerinnen und Bürger in hessischen Innenstädten am Aktionstag zur Glücksspielsucht gefragt. Die Hessische Landesstelle für Suchtfragen und die örtlichen Fachberatungen für Glücksspielsucht informieren mit einer landesweiten Öffentlichkeitsaktion über die Schattenseiten des Glücksspiels.

Mit einer riesigen Bodenplane mit großen Überschriften, einem Textband und einem  Infowürfel, die in Fußgängerzonen ausgelegt werden, war die Fachberatung für Glücksspielsucht des Zentrums für Jugendberatung und Suchthilfe für den hochtaunuskreis (JJ) in der Louisenstraße in Bad Homburg vertreten um mit Bürgerinnen und Bürger über Problematiken und Risiken des Glücksspiels ins Gespräch zu kommen. Gleichzeitig informierten sie über ihr regionales Beratungsangebot, dass nicht nur Betroffene, sondern auch Angehörige in Anspruch nehmen können....weiterlesen....

 


 

Cannabis-Parcours am Kaiserin-Friedrich-Gymnasium

Zusammen mit Mitarbeiter*innen des Zentrums für Jugendberatung und Suchthilfe für den Hochtaunuskreis konnten sich die Schüler*innen der Jahrgangsstufe 9 des Kaiserin-Friedrich-Gymnasiums in Bad Homburg am 06. und 07. September 2017 mit Informationen und Meinungen zu der psychoaktiven Substanz Cannabis beschäftigen.

In sozialen Netzwerken, bei You-Tube, auf dem Schulhof, in TV-Berichten, in Rap-Songs oder in Gesprächen im Freundes- und Bekanntenkreis werden Jugendliche und junge Erwachsene häufig mit der Thematik Cannabis konfrontiert. Um die Heranwachsenden mit dieser Thematik und den damit verbundenen Gefahren nicht alleine zulassen, hat sich der Arbeitskreis Prävention des Kaiserin-Friedrich-Gymnasiums an das Zentrum für Jugendberatung und Suchthilfe gewandt. Hier existiert bereits seit zwei Jahren ein erprobtes Konzept, das mit interaktiven Methoden mit der Zielgruppe arbeitet. In zwei Schulstunden hat eine Schulklasse die Möglichkeit in Kleingruppen vier Stationen des Parcours zu durchlaufen.....weiterlesen....


 

Café ZugVogel 2017
Das Schuljahr 2016/2017 ist gemeistert und endlich stehen die Sommerferien an!
Die Jugendlichen können im Hochtaunuskreis das Café ZugVogel besuchen: Unter dem Motto „Öfter mal was Neues!“ können sie sich im Café ZugVogel 2017 für die Zeit im Urlaub oder natürlich auch für das Verweilen in der Heimat fit machen und ihre Kreativität ausleben, oder eben etwas Neues entdecken. Mit Bubble Soccer, Hoola Hoop im Hawaii Modus, Ultimate Frisbee und Skateboarding wird es sportlich und spannend. Auch die kreative Seite kommt nicht zu kurz im Bad Homburger Jubiläumspark: Ein Graffitiworkshop leitet ein in die Vielschichtigkeit der Farbgestaltung mit Dosen, Stiften und Schablonen und auch Buttons werden selber gestaltet und gestanzt. Es mangelt auch nicht an Möglichkeiten einfach selbst eines der vielen Angebote zu ergreifen, sich mit seinen Freund*innen zu amüsieren, bei Wikinger Schach, Speedminton, Boule, Fußball, Gesellschaftsspielen und noch Vielem mehr. Alles steht den Jugendlichen mit oder ohne Erklärung zur freien Verfügung. In den Abendstunden kann gemeinsam gegrillt oder gekocht werden, alle können vorbereiten und mitmachen. ...weiterlesen...


 

Nächster Kompaktkurs startet im Hochtaunuskreis!

Das Rauchfrei Programm ist ein Tabakentwöhnungsprogramm für erwachsene Raucherinnen und Raucher. Es wurde vom IFT Institut für Therapieforschung zusammen mit der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung entwickelt. Die IFT- Gesundheitsförderung evaluiert das Programm fortlaufend und integriert neueste wissenschaftliche Erkenntnisse. Das Programm erfüllt die Voraussetzung der Präventionsprogramme der gesetzlichen Krankenkassen und wird von diesen bezuschusst.
Der Rauchfreikurs wird im ZJS-HTK als Kompaktversion innerhalb von 3 Wochen durchgeführt und umfasst 3 Gruppenstunden à 3 Stunden und 2 telefonischen Einzelkontakten. Die Gruppen haben zwischen 6-12 Teilnehmerinnen und Teilnehmer.
Zunächst wird das Rauchverhalten analysiert und es wird auf ein rauchfreies Leben vorbereitet. Im zweiten Gruppentermin erfolgt der Rauchstopp. Die anschließende Gruppenstunde und die Telefonberatungen dienen der Festigung des neuen Verhaltens und unterstützen dabei, eine zufriedene Nichtraucherin / ein zufriedener Nichtraucher zu bleiben.

Die Informationsveranstaltung ist kostenlos. Die nächsten Termine fragen Sie bitte beim Zentrum für Jugendberatung und Suchthilfe für den Hochtaunuskreis nach.

Teilnehmergebühren inklusive Arbeitsmaterial: 150,00 Euro; eine Bezuschussung durch die Krankenkasse ist möglich.

Informationen, Anmeldung und Durchführungsort:

Zentrum für Jugendberatung und Suchthilfe
für den Hochtaunuskreis
Stockheimer Weg 20
61250 Usingen
Fon: 06081 9171-0
Fax: 06081 9171-19
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


 

Am 31. Mai ist Weltnichtrauchertag Rauchen kostet - Nichtrauchen kostet nichts

Dies ist das Motto des Weltnichtrauchertags 2017, der jedes Jahr auf Initiative des Aktionsbündnis Nichtrauchen e.V. (ABNR) stattfindet. In dem Aktionsbündnis sind fünfzehn Mitgliedsorganisationen vertreten, darunter auch die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen, die Deutsche Herzstiftung, die Deutsche Krebshilfe und das Krebsforschungszentrum. Das Aktionsbündnis setzt auf konsequente Tabakprävention und weist auf die hohen gesundheitlichen, gesellschaftlichen und ökonomischen Kosten hin, die das Rauchen verursacht. Sie wären durch ein rauchfreies Leben zu 100% vermeidbar.
Raucherinnen und Raucher zahlen neben dem finanziellen einen hohen gesundheitlichen Preis. Es sterben jährlich über 120.000 Menschen allein in Deutschland an den Folgen des Rauchens. Trotz verbessertem Nichtraucherschutz sind immer noch viele Menschen unfreiwillig dem Passivrauchen ausgesetzt. Kinder sind besonders ausgeliefert, im Mutterleib und in geschlossenen Räumen, z.B. im Auto.

Den vollständigen Pressebericht können Sie sich hier dowloaden!

 


Abi-Party im Bad Homburger Jubiläumspark

Die Abiturfeier im Jubiläumspark wurde auch dieses Jahr von einem Team des Zentrums für Jugendberatung und Suchthilfe für den Hochtaunuskreis begleitet. An einem bargleichen Stand wurden alkoholfreie Getränke und Snacks ausgegeben, sowie ein Chill-out Bereich vorgehalten, der einen rauschmittelfreien Rückzugsraum für die Jugendlichen schaffte. Hier war es möglich eine Auszeit vom Feiern zu nehmen, sich zu unterhalten oder beraten zu lassen.
Die Mitarbeiter*innen waren aber nicht nur am Stand, sondern auch auf dem gesamten Gelände unterwegs und verteilten Brezeln, Wasser und Bananen.
Die Präsenz wurde von den Feiernden sehr gut aufgenommen und gerade das kostenfreie Angebot an Brezeln und Wasser wurde sehr begrüßt und war häufig Anlass für weitere Gespräche. Zu keinem Zeitpunkt entstand der Eindruck, den Abiturient*innen solle das Feiern vermiest werden, wovon die Offenheit der geführten Gespräche profitierte.
Einige erinnerten sich an einzelne Mitarbeiter*innen und umgekehrt. Dies war nicht nur Resultat der letzten sechs Jahre, in denen es das Projekt der Stadt Bad Homburg und dem ZJS-HTK gibt, sondern auch von der im Vorfeld geleisteten Präventionsarbeit.
Denn das Abitur-Projekt begann schon vor den Feierlichkeiten. Alle allgemeinbildenden Schulen Bad Homburgs wurden vor der Abifeier von Fachkräften zu einem Alkoholpräventions-Tag besucht, bei dem es thematisch um die Risiken des Alkoholkonsums und einen riskoreduzierten Umgang (Harm Reduction) damit ging.  
So endete die Feier nicht nur mit 1000 verteilten Brezeln, 250 Liter Wasser, 50 Liter KiBa, Bananen und Süßigkeiten, sondern auch mit dankbaren Jugendlichen, die sich sehr gut aufgehoben fühlten, wenn Sie Rückzugort oder einfach nur etwas Wasser oder ein Gespräch brauchten.

Hierzu anbei die Pressemitteilung des Jugendbeirats der Stadt Bad Homburg v. d. Höhe.


 

Cannabis-Informations- und Mitmach-Parcours an Schulen im Hochtaunuskreis

Zum nun dritten Mal in Folge hat das Zentrum für Jugendberatung und Suchthilfe für den Hochtaunuskreis (JJ) ein interaktives Präventionsprojekt zum Thema Cannabis an der Adolf-Reichwein-Schule Neu-Anspach durchgeführt. Mit 4 Übungsleiterinnen und Übungsleitern konnten am 15. und 16. Februar 2017 die insgesamt 8 Klassen der Jahrgangsstufe 8 erreicht werden. Unterstützt wurde das Projekt von der Stadt Neu-Anspach, die mit dem Bürgerhaus die außerschulischen Räumlichkeiten zur Verfügung stellte sowie von der Schulleitung und dem Kollegium der Adolf-Reichwein-Schule.

Der „Cannabis Informations- und Mitmach- Parcours“ wurde vom Zentrum für Jugendberatung und Suchthilfe im Hochtaunuskreis (JJ) zusammengestellt und greift auf bewährte Methoden aus etablierten und evaluierten Präventionsprojekten zurück. Schwerpunkt des Parcours sind Methoden aus dem Frühinterventionsprojekt FreD (LWL, gefördert durch das Bundesministerium für Gesundheit) und Übungen des „Cannabis- Quo Vadis?“ Präventionsparcours für Schulklassen (Villa Schöpflin, Lörrach). Bei der Strukturierung des Parcours wurde außerdem auf Erfahrungen aus dem „KlarSicht- Mitmachparcours zu Nikotin und Alkohol“ (BZgA) zurückgegriffen. Die Methoden wurden zum Teil verändert und den Bedingungen des „Cannabis Informations- und Mitmach- Parcours“ angepasst. Bei der Methodenauswahl wurde darauf geachtet, dass das Schlüsselelement der Prävention „Interaktivität“ im Mittelpunkt steht. Hierdurch wird ein längerfristiger Lern-Effekt gewährleistet. Ein lebendiger und offener Austausch und die Auseinandersetzung mit der Thematik Cannabis in Bezug auf die Lebenswelt der Jugendlichen und das, was sie in ihrem Alltag beschäftigt, konnte so gewährleistet werden.

Das bewährte Konzept wird in diesem Jahr auch in Kooperation mit der Christian-Wirth-Schule in Usingen, der Erich-Kästner-Schule in Oberursel und dem Kaiserin-Friedrich-Gymnasium in Bad Homburg zum Einsatz kommen. Organisiert wird der Parcours in Neu Anspach und Usingen von der Außenstelle Usingen, in Oberursel von der Mobilen Beratung Oberursel und in Bad Homburg von der Mobilen Beratung Bad Homburg. Ergänzt wird der Parcours an allen Standorten durch die freundlicherweise als Leihgabe zur Verfügung gestellte „Hanf-Ausstellung“ des Heimatmuseums Friedrichsdorf/Seulberg.

 

 

 


Stand: 07/2017