10 Jahre „HaLT in Wiesbaden“

Am 15.10.2018 fand im Rahmen eines Fest- und Fachtages das 10jährige Jubiläum des Projektes „HaLT in Wiesbaden“ im Festsaal des Wiesbadener Rathauses statt.

Das Projekt „HaLT in Wiesbaden“ wurde nach anfänglichen Überlegungen 2008 aus der Taufe gehoben und ist seit dem ein gutes Beispiel für die konstruktive Zusammenarbeit unterschiedlicher Institutionen und Ämtern im Bereich der Alkoholprävention bei Kindern und Jugendlichen. Darauf machte auch Dr. Oliver Franz, Bürgermeister und Ordnungsdezernent der Landeshauptstadt Wiesbaden, in seiner Begrüßung aufmerksam. Der Oberbürgermeister Herr Sven Gerich, die Geschäftsführerin der Hessischen Landesstelle für Suchtfragen Frau Susanne Schmitt und der Leiter des Suchthilfezentrums Wiesbaden Herr Cetin Upcin, bedankten sich in ihren Grußworten für die geleistete Arbeit des Wiesbadener Bündnisses.

Neben einer kurzen Rückschau auf die letzten 10 Jahre durch die ehemaligen Mitglieder*innen der HaLT-Arbeitsgruppe, Frau Sabine Bornberg (Polizei) und Herrn Thomas Abel (Suchthilfezentrum Wiesbaden), wurden durch zwei Fachvorträge relevante Themen zur Alkoholprävention angesprochen. Zuerst setzte sich Frau Dr. Heidi Kuttler, Entwicklerin des HaLT-Projektes in Lörrach, mit der Frage auseinander, was wir tun können, damit sich Kinder und Jugendliche nicht mit Alkohol vergif-ten. Sie griff dabei immer wieder die Arbeit des Wiesbadener HaLT-Projektes auf und stelle die wissenschaftlichen Hintergründe dar. Herr Prof. Dr. Markus Knuf, HELIOS Dr. Horst Schmidt Klinik Wiesbaden, ging der Frage nach, wie sich Alkoholmissbrauch aus medizinischer Sicht auf Kinder und Jugendliche auswirkt und wie wichtig eine gelingende Verknüpfung zwischen der medizinischen Behandlung und dem Beratungsangebot des Projektes „HaLT in Wiesbaden“ ist.

In der Pause und nach Ende der Veranstaltung haben sich die zahlreichen Teilnehmer mit den einzelnen Bündnismitgliedern der HaLT-AG bei einem „meet and talk“ über die Arbeit des Projektes ausgetauscht.

November 2018