„Jugendberatung und Suchthilfe übt für den Ernstfall“

Am 25. Februar 2026 gab es große Aufregung in der Bismarck Straße in Friedberg. Vor dem Alten Rathaus positionierte sich gegen 10.30 Uhr ein großer Feuerwehrwagen mit Drehleiter und fuhr zum obersten Stockwerk der Bismarckstr. 2.

Unter der Leitung des Stellv. Stadtbrandinspektors der freiwilligen Feuerwehr Friedberg, Mathias Henritzi, führte das Zentrum für Jugendberatung und Suchthilfe für den Wetteraukreis eine Feuerrettungsübung über den Notausstieg im 3. OG durch.

25. Februar 2026 · Zentrum für Jugendberatung und Suchthilfe für den Wetteraukreis

Die Suchtberatungsstelle ist durch die Verbindung von drei ehemaligen Wohnungen zu einer gewerblichen Immobilie umgebaut worden und bietet bei einem verrauchten und/oder brennenden Treppenhaus nur die Evakuierung durch den Notausstieg – einem ca. 1m breiten Fenster im Bereich des Empfang an. Damit im Ernstfall Angst und Vorbehalte für eine solche Rettungsaktion nicht zu lebensbedrohlichen Zuständen führen, hat die Einrichtungsleiterin Beatrix Falkenstein diese Übung mit der freiwilligen Feuerwehr vereinbart.

„Die Übung und auch die Nachbesprechung waren sehr lehrreich und ich habe meine Angst vor dieser Evakuierung verloren“, so Falkenstein. „Es ist so wichtig für den Ernstfall gewappnet zu sein, damit dann alles zügig und sicher abgewickelt werden kann.

Der Drehleiterwagen, der immerhin 16 Tonnen Gewicht mitbringt, kann aufgrund des hohen Gewichtes nur über die Straße evakuieren und nicht über den Hof, wo kein Verkehr fließt.

Alle Beteiligten waren begeistert, das probieren zu können. Falkenstein bedankt sich ausdrücklich bei Henritzi und seinen beiden Kollegen, die die Übung durchgeführt haben.

„Es war eine Aktion, die man nicht mehr vergisst.“

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